Aufbahrung und persönlicher Abschied
Wer den Toten sieht und sich somit persönlich von ihm verabschiedet, muss sich später nicht mit möglichen Fantasien oder unrealistischen Ängsten auseinandersetzen. Der persönliche, direkte Abschied von dem Verstorbenen macht es leichter, den Tod zu begreifen. Erst dieses grundsätzliche Begreifen ermöglicht den Trauerprozess, der schwer, aber letztlich hilfreich ist. Daher spricht nichts dagegen, sowohl Kinder als auch Erwachsene mit dem Leichnam zu konfrontieren (es sei denn, dieser ist extrem entstellt). Wer den Tod realisiert, kann ihn besser akzeptieren und verarbeiten.
(Quelle: www.aspetos.at)


